Sonntag, 15. Juli 2018

7. Teil - Das Geheimnis von Schloss Lütetsburg



Zum Video | Es gab einiges zu tun und zu entdecken. Zunächst musste die Decke des Kellereingangs freigelegt werden, um dem Statiker einen ausreichenden Einblick für das weitere Vorgehen der Grabung zu ermöglichen. Im gleichen Zug stellten wir fest, das die vermeidliche Kellerdrainage doch eine andere Funktion hatte und das die losen Steine im Kerkerfenster leider keinen Kerker, sonder viel mehr weitere Erdmassen verbargen. Nun heißt es abwarten und hoffen, dass der Statiker der Grabung keinen Riegel vorschiebt, sondern eine einfache und bezahlbare Lösung parat hat, sodass uns die Decke nicht auf den Kopf fällt ...

Sonntag, 10. Juni 2018

6. Teil - Das Geheimnis von Schloss Lütetsburg

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Zum Video | Zur Fotogalerie | Endlich! Nach ungefähr einem Jahr forschen, planen und „Geduld üben“ stießen wir Anfang Juni 2018 mit Unterstützung der Ostfriesischen Landschaft tiefer in den geheimnisvollen Gang der Vorburg vor. Zunächst gab es einiges zu lernen und vieles zu „schüppen“ - ganz nach archäologischer Manier und dann, ganz unverhofft, stießen wir auf die ersten großen Funde. Spannung machte sich breit und das sechsköpfige Team wurde vom Schatzgräbervirus infiziert ...

Sonntag, 3. Juni 2018

Das Templer Geheimnis und die Gruft der St. Augustinus Burgkapelle

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Zum Video | Zur Fotogalerie | An einem Maifeiertag machte ich einen Ausflug zur schönen Burg Dinklage, wo ich in der 180 Jahre alten Kapelle auf eine Vielzahl von Templerkreuzen stieß. Doch bevor ich der Besonderheit, das Templerkreuze eine so junge Kapelle schmücken, näher auf die Spur kommen konnte, stolperte ich, im wahrsten Sinne des Wortes, über eine Gedenk- oder Grabplatte, die sich auffällig von den anderen Grabplatten des Gotteshauses unterschied.

Unter der Burgkapelle befindet sich eine Gruft. In ihr liegen die gräflichen Gebeine der Erbauerfamilie, die im Jahr 1873 von der Dinklager Pfarrkirche hierher umgezogen wurden. Die Gruft allerdings, nimmt nur die hälfte der Kapellengrundfläche ein. Kann es sein, das ein weiterer Zugang zum vorderen Bereich existiert – dort, wo die eingebrochene Grabplatte möglicherweise auf einen Hohlraum hinweist?

Die Dinklager Burgkapelle wurde im Jahr 1841 von Matthias Graf von Galen erbaut und ist dem heiligen Augustinus geweiht. Das im neugotischen Stil errichtete Gotteshaus hat einen prunkvoll ausgestatteten Altarbereich und der Raum ist von 12 Apostelleuchtern umrahmt, die merkwürdigerweise in Form und Farbe ganz unverkennbar mit Templerkreuzen geschmückt sind. In der Regel sind diese Weihe-Kreuze gänzlich anders gestaltet, sodass man sich hier fragen muss, warum die Gestaltung dieser Kreuze so auffällig außergewöhnlich ausfiel? 


Apostelleuchter stehen für die 12 Apostel, die „vor den Menschen schreiten“ und die Lehren des Evangeliums verbreiten: „So soll euer Licht vor den Menschen leuchten, damit sie eure guten Werke sehen und euren Vater im Himmel preisen.“

Zur Zeit der Erbauung der Kapelle jedenfalls waren Geheimbünde stark im Trend. Vielleicht sind die Kreuze ja ein Hinweis auf ein verborgenes Geheimnis. Wenn dem tatsächlich so wäre, so findet sich die Auflösung allerdings nicht in öffentlichen Chroniken - denn die Templer pflegten bekanntlich eine strenge Geheimhaltung ...


Sonntag, 22. April 2018

5. Teil - Das Geheimnis von Schloss Lütetsburg

https://youtu.be/G_fjkf4EG_0


Zum Film | Nach langer Zeit der Organisation (Zusatzinfo hier im Extra-Video) und des Wartens wegen unpassenden Wetterverhältnissen, trafen wir uns endlich mit dem nicht ganz vollständigen Grabungsteam, um eine Brücke mit Schwimmelementen vom Eingang des geheimnisvollen Kellers zum Ufer des Burggrabens zu positionieren. Die Arbeiten liefen reibungslos und nun heißt es bald „auf ins wahre Abenteuer“ – mit Schaufel, Eimer, Schubkarre und archäologischer Unterstützung!

Montag, 1. Januar 2018

2. Teil - Verschüttet im Lütetsburger Schlosspark

https://www.youtube.com/embed/WRa0Hd23FBg?list=PLBBGeJwUHm1qGTQUvl5jFCRPg-ZOvOYeg


Zum Video | Auf der Suche nach dem verschütteten Bunkereingang des Manningaberges im Lütetsburger Schlosspark, versuchten wir es diesmal mit einem Sondierstab, da wir zuletzt mit dem Metalldetektor keine Fortschritte, erzielten. Die neue Metode erwies sich als sehr effizient und wir machten tatsächlich einige interessante Entdeckungen, die uns Schritt für Schritt näher ans Ziel bringen.

Sonntag, 26. November 2017

Im Mausoleum der Cirksena

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Zum Video | Zur Fotogalerie | Im Mausoleum der Cirksena liegen 300 Jahre Herrschaftsgeschichte Ostfrieslands - eingebettet in prachtvolle Prunksärge aus Zinn. Das ungefähr 500 Jahre alte Herrschaftsgeschlecht, das zu den „Häuptlingen Ostfrieslands“ zählte, wurde 1886 aus verschiedenen Begräbnisstätten im Umland, hier auf dem Auricher Friedhof zur letzten Ruhestätte getragen. Im rauschenden Dröhnen der Klimaanlage ruhen die Gebeine, die im Reichsgrafenstand auch das Ende der „Friesischen Freiheit“ begleiteten.
Wer das Mausoleum besuchen möchte, hat einmal im Monat die Möglichkeit, die prachtvollen Särge zu bestaunen und vor Ort mehr über ihre Geschichte zu erfahren. Die vorsitzende Gästeführerin Rosemarie Behrens freut sich interessierte Besucher und weiß Spannendes über die hier beigesetzten Häuptlinge zu berichten.

Sonntag, 12. November 2017

1. Teil - Verschüttet im Lütetsburger Schlosspark

https://www.youtube.com/embed/HjVvODexRSI?list=PLBBGeJwUHm1qGTQUvl5jFCRPg-ZOvOYeg


Zum Video | Im Lütetsburger Schlosspark, der gräflichen Familie Knyphausen, birgt der Manningaberg ein Geheimnis im Innern seines Erdreichs. Einst wurde hier ein Schutzraum in die Tiefe gegraben, der im Falle eines Bombenangriffs Sicherheit bieten sollte. Wir begeben uns auf die Suche nach dem verschütteten Eingang des Bunkers. Doch niemand der heute noch lebt, hat ihn je betreten ...